TSV Hürup – TSV Ellerbek

Mit einem 33:27 (18:13) Sieg über den TSV Ellerbek startet Oberligist TSV Hürup in das neue Jahr. Rundum zufrieden zeigte sich auch Hürups Trainer Christian Lutter „Ein starkes Spiel der gesamten Mannschaft“ aus der er den Mittelblock mit Lars-Ole Woldt und Philipp Hinrichsen hervorhob, sowie Leon Witte der im Angriff klug Regie führte. Viele Schulterklopfer erhielt nach dem Schlusspfiff auch Nachwuchstorhüter Noah Jessen, der in der Schlussphase ins Spiel kam und mit einigen Paraden einen gelungenen Einstand feierte.

Hürup übernahm von Beginn an die Führung und zeigte sich im Angriff sehr variabel. „Wir haben heute im Angriff sehr geduldig gespielt und auf die richtige Chance gewartet.“, so Lutter. Über 7:5 (13.) und 13:10 (23.) setzte sich Hürup zur Pause auf 18:13 ab.

Die Gäste versuchten fast ausschließlich über den Rückraum zum Erfolg zu kommen, suchten aber auch immer wieder nach Möglichkeiten ihren Kreisläufer ins Spiel zu bringen. „Das Kreisspiel haben wir sehr gut unterbunden, das war die Hauptaufgabe der Deckung heute und hat sehr gut funktioniert“, erklärte Lutter zufrieden. Zudem sollten die Kreise von Bennet Kretschmer im rechten Ellerbeker Rückraum begrenzt werden, das klappte nicht. Der Linkshänder war mit 12 Treffern ein ständiger Unruheherd und sorgte dafür, dass sein Team nach der 18:13 Hüruper Pausenführung kurz nach dem Wiederanpfiff auf 20:17 (38.) verkürzte. In dieser Phase ließ sich Hürup von der Ellerbeker Hektik der Aufholjagd anstecken, Leon Witte beruhigte dann aber wieder das Spiel und führte sein Team mit 23:18 (41.) in sicheren Abstand zum Gegner. Als Philipp Hinrichsen den Ball zum 30:24 (56.) versenkte war der Wiederstand der Gäste gebrochen und Hürup gewann am Ende verdient mit 33:27.

Erneut in einem Heimspiel erwartet Hürup am kommenden Samstag den Tabellenvierten aus Preetz.

 

TSV Hürup: B.Hinrichsen (1.-49.), Jessen (50.-60.) – Witte (4), Oetzman (3), Timm (5), Mattsen, Woldt, F.Hinrichsen, Lundgaard (3), Jensen (7/4), Ewers (1), Beering (4), P.Hinrichsen (7/2)

(Thorben Weis)